SE Concept Bikes – Custombikes aus einer Hand

Die SE Concept Bikes sind komplett neu aufgebaute und restaurierte Motorrad Umbauten, einschließlich Motor, Getriebe und Elektrik. Wir besorgen die Basifahrzeuge und kümmern uns um die TÜV Abnahme. Der Zustand nach Fertigstellung entspricht dem eines neuen Motorrades.

Neben den SE Concept Bikes bauen wir viele Kundenmotorräder als Auftragsarbeit. Sie liefen uns Ihr Motorrad an, wir besprechen alle Details, planen den Umbau und führen die gesamte Arbeit einschließlich der TÜV Abnahme durch.
 
Es müssen auch nicht immer stielgerichtete Umbauten sein, Komplett- oder Teil-Restaurationen gehören genauso zu unserem Portfolio.

Wie läuft die Bestellung ab?

In unsere Ausstellung in Neuwied können Sie sich alle SE Concept Bikes in Ruhe anschauen. Erleben Sie bei einer Probefahrt das einzigartige Konzept und das zeitgemäßen Fahrverhalten unserer Motorräder.
Die Bestellung kann sowohl persönlich als auch Digital erfolgen. Mit Hilfe unserer Internetseite und unseres Kataloges lässt sich so ein Bike einfach konfigurieren. Auch individuelle Sonderwünsche versuchen wir gerne für Sie umzusetzen.  
Abschließen erstellen wir ein detailliertes Angebot mit einem garantierten Endpreis. Wir erheben bei Bestellung eine Anzahlung von 30%, dann geht es im Grunde schon los und nach 12-16 Wochen steht Ihr Traumbike bei Ihnen zu Hause in der Garage.


 

Was sind die Unterschiede der einzelnen Fahrzeugkategorien und wo war deren Ursprung?

Cafe Racer, Bobber, Scrambler oder Roadster
 Ein Custom-Bike ist ein individuell auf seinen Besitzer zugeschnittenes Motorrad. Alles kann so gebaut werden, wie Mann oder Frau es schon immer haben wollte. Man sollte sich also vorher darüber im Klaren sein, was der Motorrad-Umbau alles erfüllen soll. Dabei kann man aber eines direkt vorneweg nehmen: Ein Motorrad, das alles perfekt kann, auch wenn es ein hochwertiges Custombike ist, gibt es nicht. Wenn es einmal im Jahr auf größere Tour gehen soll, macht es wenig Sinn ein Touren-Motorrad a la BMW K1600 zu bauen, um sich den Rest des Jahres mit 100 kg Übergewicht rumzuquälen. 
Grundsätzlich gibt es vier Stielrichtungen. Allen voran der Cafe Racer gefolgt von Scramler, Bobber und Roadster. Dabei lassen sich die unterschiedlichen Motorrad-Styles ohne weiteres kombinieren. Also das Heck mit einsitziger Höckersitzbank eines Café Racers und die Front mit höherem Lenker eines Roadsters. Oder das Heck eines Bobbers kombiniert mit Stummellenkern, ein Roadster mit seitlichem Kennzeichenhalter, ein Scrambler mit Höckersitzbank, der Gestaltungsmöglichkeit sind keine Grenzen gesetzt. 


Roadster
ist das älteste Konzept, weil es im Grunde gar kein Konzept ist. Es handelt sich vielmehr um ein normales Bike, so wie Motorräder ursprünglich mal als Fortbewegungsmittel für den täglichen Gebrauch gedacht waren. Der Style und die Geometrie des Chassis erinnern an den Motorradbau der 1950er und 1960er Jahre.  
Der BMW Roadster aus der SE Concept Bike Serie ist mit einem hohen Lenker und einer geraden Zweipersonensitzbank ausgerüstet. Er ist serienmäßig mit einem etwas gröberen Straßenreifen, einem klassischen Rundscheinwerfer und untenliegenden Schutzblechen ausgerüstet.  
 
Scrambler
geht aus dem Roadster hervor. Bevor es Enduros und Geländemaschinen gab, wurde die Geländetauglichkeit der Straßenmotorräder erhöht in dem grobstollige Reifen, ein höherer Auspuff und hochgelegte Schutzbleche montiert wurden. In der weiteren Folge wurden die Chassis höher gelegt und falls möglich, mit mehr Federweg versehen. 
Der BMW Scrambler aus der SE Concept Bike Serie ist mit einem hohen Lenker und einem kurzen 1-Personen Sitzbank ausgerüstet. Der BMW Heckrahmen hat eine Stufe und ist freitragend, wird also von unten nicht weiter abgestützt und steht damit komplett frei. Die Schutzbleche sind hochgelegt und es sind grobstollige Geländereifen montiert. Eine Lampenmaske mit Rundscheinwerfer geben dem Bike die klassische Scrambler Optik. Last but not least ist das Chassis höher gebaut, was die Bodenfreiheit erhöht und das Bike komfortabler macht.  
 
Cafe Racer
hat seinen Ursprung in den Vororten von London der 1960er Jahre genommen. Die rebellische Jugend dieser Zeit frisierten und bauten Ihre Motorräder nach allen Regeln der Kunst um, das Ergebnis war der Cafe Racer. Damit fuhren sie Rennen zwischen dem berühmten ACE Kaffee und den nahegelegenen Kreisverkehren. 
Es handelt sich aber wiederum um einen Roadster mit tiefen Stummellenkern, griffigen Straßenreifen und einer Höckersitzbank. Der BMW Cafe Racer aus der SE Concept Bike Serie ist mit einer 1-Personensitzbank mit Höcker ausgerüstet. Da die Heckrahmenlänge der des Roadster Heckrahmes entspricht, kann wahlweise auch eine flache Sitzbank für 2-Personenbetrieb montiert werden.  
 
Bobber
geht aus der Zeit der 1940er und 1950er Jahre hervor. Um Ihr Motorräder leichter und schneller zu machen, montierten die Motorrad-Verrückten dieser Zeit das vordere Schutzblech umgedreht ans Hinterrad und ließen das vordere Schutzblech komplett weg. Ein kleiner Einzelsitz oder eine kleine Einzelsitzbank war eine weitere Maßnahme des Leichtbaus. Damit war der Bobber der erste Supersportler seiner Zeit und sein eigenwilliger Style bringt Ihre Betrachter auch heute noch zum Staunen. 
Der Bobber aus der SE Concept Bike Serie ist mit einem einzelnen Sitz der, genauso wie der direkt über dem Rad montierte Kotflügel, komplett freitragend ist. Der Auspuff kurzgehalten und endet kurz hinter dem Getriebe. Alle unnötigen Halterungen sind entfernt, der SE Bobber reduziert alles auf das Nötigste.